
Ch. Cheval-Blanc
- 97424
- Holzkiste (1)
- 75 cl
- Enthält Sulfite
- Note Yves Beck : 98-100/100
Degustationsnotiz
Geringer Ertrag im Jahr 2025 für Cheval Blanc mit 15 hl/ha – das ist der niedrigste Ertrag in der Geschichte des Weinguts. Es musste viel aussortiert werden, und die Reben auf den kiesigen Böden haben stark gelitten. Die Qualität ist hervorragend, aber die Menge lässt zu wünschen übrig. Das Bouquet ist geprägt von Frische und Finesse. Es offenbart Nuancen von schwarzen Beeren (Heidelbeeren, Cassis) und Lakritz, gefolgt von einem Hauch von Pfingstrosen, Minze und Kakaobohnen. Der Wein ist vom ersten Schluck an cremig und wird von cremigen Tanninen getragen (die nach 30 Minuten Belüftung sogar samtig wirken), die somit perfekt integriert sind. Sie bieten Kraft und Temperament, im Einklang mit der Säurestruktur. Ein linearer Wein, getragen von einer prägnanten Struktur und der daraus resultierenden Frische. Die Kraft ist gut eingebettet, bis hin zum Abgang, wo sie von den Aromen abgelöst wird, die den Nachhall und die Persistenz beleben. Ein dichter und stimmiger Wein, geprägt von einem geringen Ertrag, einem Alkoholgehalt von 12,7 % – also Finesse – und schließlich von einer unglaublichen Kraft, die ihm die nötige Substanz verleiht, um die kommenden Jahrzehnte zu überstehen. Man muss sich Zeit nehmen; auch das gehört zum Wein dazu!