Bild des Weins

Ch. Sociando-Mallet

  • 96604
  • Holzkiste (12)
  • 37.5 cl
  • Enthält Sulfite
  • Note Yves Beck : 96-98/100
Degustationsnotiz

Was für ein bezauberndes Bouquet, perfekt ausbalanciert, mit einer Super-HD-Schärfe als olfaktorisches Leitmotiv. Es vereint Tiefe und Frische mit Noten von Veilchen, schwarzen Johannisbeeren, Brombeeren, Minze und dunkler Schokolade (mit einem kleinen Augenzwinkern in Richtung After-Eights), gefolgt von einem Hauch von Szechuan-Pfeffer und zum Abschluss etwas Eukalyptus. Es ist wie früher, aber mit viel mehr Zwischenschritten! Im Auftakt leicht cremig, verfügt der Wein über kompakte, feinkörnige Tannine, die ihre Kraft subtil zur Geltung bringen. Zwar zurückhaltend, aber aus gutem Grund, denn sie wollen sie gezielt einsetzen, um die Harmonie mit der vorhandenen Spannung zu fördern. Sie halten lediglich das olfaktorische Leitmotiv aufrecht, nämlich eine hohe Auflösung bzw. eine hohe Pixelanzahl. Ein klar definierter, würziger und präziser Wein, dessen Abgang von einer subtilen Herbheit untermauert wird, die ihn zum Leuchten bringt und dessen Finale streckt. Ein ganz großer Wein in der Mache und sicherlich einer der gelungensten Sociando-Mallet, die ich je verkosten durfte. Das sind natürlich Projektionen zum jetzigen Zeitpunkt, aber da ich den Wein recht gut kenne, bin ich überzeugt, dass er diese Leistung mit Bravour bestätigen wird – und bei Sociando ist man nie vor einer noch angenehmeren Überraschung gefeit!

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